Heute ist der erste Kernbeisser in der Nähe der Futterstelle aufgetaucht. Er sass mehrere Minuten auf einem Apfelbaum.
Heute ist der erste Tag in diesem Winter wo mehrere Distelfinken zusammen am Futterhaus Nahrung aufnehmen. Der Trupp bestand 10 Ind.


Seit Freitag ist ein Trupp von Seidenschwänzen (ca. 120 Ind.) beim Einkaufszentrum Herblingen zu beobachten. Am heutigen Sonntag sitzen die Seideschwänze dichtgedrängt auf zwei Bäumen an der stark befahrenen Kreuzung.

Quelle: H.P.Bieri (OAS)
Nun sind auch die ersten Seidenschwänze in unserer Region gemeldet.
Aktuelle Informationen zur Seidenschwanzinvasion in der Schweiz:
www.vogelwarte.ch/seidenschwanz
Gestern hat sich der "Boss" wieder am Futterhäuschen gezeigt. Der Boss ist ein Distelfink und war im letzten Winter der Herrscher am Futterstand. Er hat die anderen Vögel verjagt und sich als Chef aufgeführt.

Quelle: Schweiz. Vogelwarte
Und wieder hat uns ein Buntspecht an unserem Spechtbaum besucht. Dieses Mal hat ein Buntspecht-Weibchen mehrere Minuten lang am Stamm gehämmert und Leckereien im dem Baum gesucht.

Seit Oktober sammeln sich in Norddeutschland Seidenschwänze in Trupps von weit über Tausend Individuen.
Mittlerweile sind die ersten Vögel auch im Bodenseeraum aufgetaucht. An verschiedenen Orten rund um den Bodensee (Rheindelta, Konstanz) werden grössere und kleinere Trupps gesichtet.

Quelle:M. Granitza/Bodensee Ornis
Gestern Sonntag hat sich ein Trompeter-Gimpel in unserem Garten aufgehalten. Nach kurzem Aufenthalt ist er weitergezogen.
Heute nachmittag habe ich die ersten Trompeter-Gimpel in Schaffhausen gehört. Ein Individuum hat auf der Breite beim Altersheim von einem Baum gerufen.
Gemäss OAS (Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Schaffhausen) sind mehrere Vögel im Umkreis gesichtet und gehört worden.
Auch im Raum Bodensee sind schon die ersten Vögel eingetroffen.
Das folgende Bild zeigt ein Individuum welches von einem Mitglied der OAS Bodensee aufgenommen wurde.

Quelle: D.Koch/Bodensee Ornis
Seit mehreren Wochen ist eine Invasion von Gimpeln aus dem Norden Europas Richtung Mitteleuropa im Gange.
Passend dazu ein Infomail von der Vogelwarte Sempach:
Seit diesem Herbst wird in Skandinavien, Schottland und sogar bis nach Island, wo die Art üblicherweise sehr selten ist, eine starke Invasion von Gimpeln festgestellt. Die meisten dieser Vögel haben einen auffälligen trompetenden Ruf, der völlig von demjenigen abweicht, den wir sonst von den Gimpeln gewohnt sind. Dieser nasale Ruf entspricht demjenigen, der zur Brutzeit von Annika Forster & Antero Lindholm in der Republik Komi im Nordosten des europäischen Teils von Russland aufgezeichnet worden ist. Es scheint deshalb wahrscheinlich, dass die Vögel aus diesem Raum stammen. Beispiel für diesen Ruf können Sie abrufen unter:
http://ddkkk.1g.fi/pyrpyr/pyrpyr.htm
In der Zwischenzeit haben solche Gimpel auch Rumänien, Ungarn und Österreich erreicht. Letzte Woche wurden in der Schweiz die ersten Vögel entdeckt, nämlich in Muri bei Bern durch Carl'Antonio Balzari. Um das Ausmass des ungewöhnlichen Phänomens zu dokumentieren, bitten wir Sie, allfällige Beobachtungen von "Trompeter-Gimpeln" auf üblichem Weg (IDEXT, Tagesblätter etc.) einzusenden, mit Hinweis auf die Rufe unter "Bemerkungen".
In Nordeuropa sind im Moment zusätzlich ebenfalls Einflüge von Seidenschwänzen und Hakengimpeln im Gange; letztere haben auch schon Deutschland und die Niederlande erreicht. Es könnte sich also in diesem Winter besonders lohnen, Beerensträucher gut im Auge zu behalten.

Ist Winterfütterung sinnvoll?
Von der Fütterung im Winter profitieren nur die häufigsten Brut- und Gastvögel unseres Landes, die in ihrem Bestand fast durchwegs nicht gefährdet und die an die Lebensbedingungen der kalten Jahreszeit angepasst sind. Sie sind auch in Gebieten zahlreich, wo nicht gefüttert wird. Seltene und gefährdete Arten der Roten Liste kommen nicht ans Futterbrett.
Das vorrangige Ziel für den Schutz einer artenreichen Vogelwelt ist deshalb die Erhaltung von vielfältigen und gesunden Lebensräumen.
Die Fütterung von freilebenden Vögeln ist aus der Sicht eines zeitgemässen Vogel- und Naturschutzes grundsätzlich nicht notwendig und stellt keinen bedeutenden Beitrag zur Lösung dringender Vogelschutzprobleme dar. Eine massvolle Winterfütterung ist aber auch nicht schädlich. Futterstellen bieten eine gute Gelegenheit, Vögel aus der Nähe zu beobachten, und sie ermöglichen schöne Naturerlebnisse. Deshalb ist gegen ein massvolles Füttern nichts einzuwenden, wenn wir uns gleichzeitig auch für die dringenden Natur- und Vogelschutzprobleme einsetzen.
Grundsätze für die sachgemässe Winterfütterung: Wann soll man füttern?
Was soll man füttern?
Wie soll man füttern?
Wie lange soll man füttern?
Quelle:
Schweizerische Vogelwarte Sempach und Schweizer Vogelschutz SVS – BirdLife Schweiz, Sempach und Zürich.