December 31, 2004

Kernbeisser

Heute ist der erste Kernbeisser in der Nähe der Futterstelle aufgetaucht. Er sass mehrere Minuten auf einem Apfelbaum.

Posted by asptec at 01:18 PM

December 30, 2004

Distelfinken am Futterhaus

Heute ist der erste Tag in diesem Winter wo mehrere Distelfinken zusammen am Futterhaus Nahrung aufnehmen. Der Trupp bestand 10 Ind.

Distelfinken.jpg

Distelfinken

Posted by asptec at 05:25 PM

December 26, 2004

Seidenschwänze in Herblingen

Seit Freitag ist ein Trupp von Seidenschwänzen (ca. 120 Ind.) beim Einkaufszentrum Herblingen zu beobachten. Am heutigen Sonntag sitzen die Seideschwänze dichtgedrängt auf zwei Bäumen an der stark befahrenen Kreuzung.

Seidenschwänze in Herblingen
Quelle: H.P.Bieri (OAS)

Posted by asptec at 03:09 PM

December 17, 2004

Seidenschwänze

Nun sind auch die ersten Seidenschwänze in unserer Region gemeldet.

Aktuelle Informationen zur Seidenschwanzinvasion in der Schweiz:
www.vogelwarte.ch/seidenschwanz

Posted by asptec at 06:45 AM

Der Boss ist da.

Gestern hat sich der "Boss" wieder am Futterhäuschen gezeigt. Der Boss ist ein Distelfink und war im letzten Winter der Herrscher am Futterstand. Er hat die anderen Vögel verjagt und sich als Chef aufgeführt.

Distelfink.jpeg
Quelle: Schweiz. Vogelwarte

Posted by asptec at 06:23 AM

December 13, 2004

Buntspecht-Weibchen

Und wieder hat uns ein Buntspecht an unserem Spechtbaum besucht. Dieses Mal hat ein Buntspecht-Weibchen mehrere Minuten lang am Stamm gehämmert und Leckereien im dem Baum gesucht.

Buntspecht-Weibchen am Spechtbaum

Posted by asptec at 09:05 PM

Seidenschwanz-Invasion

Seit Oktober sammeln sich in Norddeutschland Seidenschwänze in Trupps von weit über Tausend Individuen.

Mittlerweile sind die ersten Vögel auch im Bodenseeraum aufgetaucht. An verschiedenen Orten rund um den Bodensee (Rheindelta, Konstanz) werden grössere und kleinere Trupps gesichtet.

seidenschwaenze_oas.jpg
Quelle:M. Granitza/Bodensee Ornis

Posted by asptec at 06:09 AM

Trompeter-Gimpel im Garten

Gestern Sonntag hat sich ein Trompeter-Gimpel in unserem Garten aufgehalten. Nach kurzem Aufenthalt ist er weitergezogen.

Posted by asptec at 06:06 AM

December 08, 2004

Trompeter-Gimpel in Schaffhausen

Heute nachmittag habe ich die ersten Trompeter-Gimpel in Schaffhausen gehört. Ein Individuum hat auf der Breite beim Altersheim von einem Baum gerufen.

Gemäss OAS (Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Schaffhausen) sind mehrere Vögel im Umkreis gesichtet und gehört worden.

Posted by asptec at 08:49 PM

December 06, 2004

Invasion von "Trompeter-Gimpeln" (2)

Auch im Raum Bodensee sind schon die ersten Vögel eingetroffen.

Das folgende Bild zeigt ein Individuum welches von einem Mitglied der OAS Bodensee aufgenommen wurde.

Northern-Bullfinch2-0001.jpg
Quelle: D.Koch/Bodensee Ornis

Posted by asptec at 07:06 PM

Invasion von "Trompeter-Gimpeln"

Seit mehreren Wochen ist eine Invasion von Gimpeln aus dem Norden Europas Richtung Mitteleuropa im Gange.

Passend dazu ein Infomail von der Vogelwarte Sempach:

Seit diesem Herbst wird in Skandinavien, Schottland und sogar bis nach Island, wo die Art üblicherweise sehr selten ist, eine starke Invasion von Gimpeln festgestellt. Die meisten dieser Vögel haben einen auffälligen trompetenden Ruf, der völlig von demjenigen abweicht, den wir sonst von den Gimpeln gewohnt sind. Dieser nasale Ruf entspricht demjenigen, der zur Brutzeit von Annika Forster & Antero Lindholm in der Republik Komi im Nordosten des europäischen Teils von Russland aufgezeichnet worden ist. Es scheint deshalb wahrscheinlich, dass die Vögel aus diesem Raum stammen. Beispiel für diesen Ruf können Sie abrufen unter:

http://ddkkk.1g.fi/pyrpyr/pyrpyr.htm

In der Zwischenzeit haben solche Gimpel auch Rumänien, Ungarn und Österreich erreicht. Letzte Woche wurden in der Schweiz die ersten Vögel entdeckt, nämlich in Muri bei Bern durch Carl'Antonio Balzari. Um das Ausmass des ungewöhnlichen Phänomens zu dokumentieren, bitten wir Sie, allfällige Beobachtungen von "Trompeter-Gimpeln" auf üblichem Weg (IDEXT, Tagesblätter etc.) einzusenden, mit Hinweis auf die Rufe unter "Bemerkungen".

In Nordeuropa sind im Moment zusätzlich ebenfalls Einflüge von Seidenschwänzen und Hakengimpeln im Gange; letztere haben auch schon Deutschland und die Niederlande erreicht. Es könnte sich also in diesem Winter besonders lohnen, Beerensträucher gut im Auge zu behalten.

Posted by asptec at 07:00 PM

December 01, 2004

Winterfütterung von Vögeln

wif_fuetterung.jpg

Ist Winterfütterung sinnvoll?

Von der Fütterung im Winter profitieren nur die häufigsten Brut- und Gastvögel unseres Landes, die in ihrem Bestand fast durchwegs nicht gefährdet und die an die Lebensbedingungen der kalten Jahreszeit angepasst sind. Sie sind auch in Gebieten zahlreich, wo nicht gefüttert wird. Seltene und gefährdete Arten der Roten Liste kommen nicht ans Futterbrett.

Das vorrangige Ziel für den Schutz einer artenreichen Vogelwelt ist deshalb die Erhaltung von vielfältigen und gesunden Lebensräumen.

Die Fütterung von freilebenden Vögeln ist aus der Sicht eines zeitgemässen Vogel- und Naturschutzes grundsätzlich nicht notwendig und stellt keinen bedeutenden Beitrag zur Lösung dringender Vogelschutzprobleme dar. Eine massvolle Winterfütterung ist aber auch nicht schädlich. Futterstellen bieten eine gute Gelegenheit, Vögel aus der Nähe zu beobachten, und sie ermöglichen schöne Naturerlebnisse. Deshalb ist gegen ein massvolles Füttern nichts einzuwenden, wenn wir uns gleichzeitig auch für die dringenden Natur- und Vogelschutzprobleme einsetzen.

Grundsätze für die sachgemässe Winterfütterung: Wann soll man füttern?


  • Grundsätzlich soll nur in den Wintermonaten gefüttert werden.
  • Nur füttern bei Dauerfrost, bei Eisregen oder wenn eine geschlossene Schneedecke liegt. Ein vorzeitiges Füttern zur Eingewöhnung ist nicht erforderlich.
  • Tageszeit: morgens und abends. Am Morgen sind die Vögel hungrig, und am Abend müssen sie für die lange Nacht vorsorgen. Morgens bevor es richtig hell wird, abends zirka zwei Stunden vor Dämmerung.

Was soll man füttern?


  • Körnerfresser (Vögel mit dickem, kräftigem Schnabel: Finken, Sperlinge, Ammern) bevorzugen Sonnenblumenkerne und Hanf sowie die handelsüblichen Freiland-Futtermischungen. Sie halten sich zusätzlich an das für Weichfresser empfohlene Futter.
  • Weich- und Insektenfresser (Vögel mit spitzem, schlankem Schnabel) fressen v.a. tierische Kost und feine Sämereien. Nur wenige Arten wie Amsel, Rotkehlchen und Star sind häufige und regelmässige Besucher am Futterbrett. Wir offerieren ihnen Haferflocken, Rosinen und Obst, das bereits etwas angefault sein darf, Baum- und Haselnüsse, Fett und Quark. Aus ökologischen Gründen sollen keine exotischen Nüsse (z.B. Erdnüsse) angeboten werden.
  • Zugvögel: können im Herbst (selten) und vor allem im Frühling durch Schneefall in ihrer Nahrungssuche stark behindert werden. Diese Arten kommen nicht ans Futterbrett. Wir helfen ihnen unter Umständen, indem wir Komposthaufen oder Miststöcke abdecken oder unter Bäumen und Sträuchern den Schnee entfernen.
  • Keine salzige Nahrung wie Speck und Salzkartoffeln anbieten. Brot ist nicht empfehlenswert (Ausnahme Wasservögel), da dieses im Magen aufquillt. Aus hygienischen Gründen auch kein Wasser anbieten, da dieses leicht mit Kot verunreinigt wird.

Wie soll man füttern?


  • Futter so darbieten, dass es nicht nass wird und vereist (Häuschen mit witterungsgeschütztem Futtervorrat, Futtersäckchen oder Fettring).
  • Die unmittelbare Umgebung der Futterstelle – mindestens im Umkreis von 2m – sollte überschaubar sein, damit nicht Feinde, wie Katzen, den Vögeln auflauern können.
  • Die Übertragung und Ausbreitung seuchenartiger Erkrankungen stellen mit Abstand die grösste Gefahr an winterlichen Futterstellen dar. Kotverunreinigungen am Futterbrett müssen möglichst vermieden werden. Die Vögel sollten also nicht ins Futter sitzen können. Allfällige Verunreinigungen mit warmem Wasser beseitigen. Damit vermindert man die Gefahr einer Salmonellen-Epidemie, einer tödlichen bakteriellen Darminfektion. Sollten Sie tote Vögel um das Futterhaus finden, so muss dieses sofort entfernt und mit kochendem Wasser und einem Desinfektionsmittel (z.B. 1% Incidin beimischen) gereinigt werden. Die Fütterung darf erst 2–3 Tage nach der Desinfektion wieder aufgenommen werden.

Wie lange soll man füttern?

  • Gegen Winterende die Fütterung nicht von heute auf morgen, sondern allmählich einstellen. Wenn Sie die Menge und die Fütterungsfrequenz stufenweise reduzieren, können sich die Tiere wieder an die normale Nahrungssuche gewöhnen.
  • Zur Brutzeit darf auf keinen Fall gefüttert werden! Auch Jungvögel von Körnerfressern werden mit Insekten gefüttert. Die meisten Jungvögel verkraften die schwer verdauliche pflanzliche Kost noch nicht und können an dem von ihren Eltern herbeigebrachten Winterfutter eingehen.

Quelle:
Schweizerische Vogelwarte Sempach und Schweizer Vogelschutz SVS – BirdLife Schweiz, Sempach und Zürich.

Posted by asptec at 07:59 PM