Ich mag alte Literatur über Vogelkunde.
Soeben habe ich von Amazon das Buch "Vögel der Seen und Teiche" geliefert bekommen.
Auf gut 300 Seiten werden die am Wasser lebenen Arten beschrieben. Die meisten Fotos sind in Schwarz-Weiss, da meine Ausgabe aus dem Jahre 1973 stammt.
Soeben habe ich von Amazon das Buch "Where to watch birds in Europe & Russia" erhalten. Im Buch werden 250 interessante Beobachtungsorte in Europa beschrieben. Die Region Bodensee wird nur kurz beschrieben. Der Autor erwähnt dabei das Wollmatinger Ried und den Mindelsee.
In der Ausgabe der Schaffhauser Nachrichten von heute ist ein interessanter Beitrag über die Seidenschwänze. Erstmals seit 16 Jahren fliegt der seltene Seidenschwanz über die Region.
Gemäss Karte der Schweiz. Vogelwarte für den März 2005 sind die Sichtungen von Seidenschwänzen in der Schweiz zurückgegangen.

Zugvögel sind Frühlingsboten. Dabei richten sich die verschiedenen Arten nach einem klaren Zeitplan. Star und Bachstelze künden den Vorfrühling an, Mauersegler und Nachtigall kehren in den letzten Apriltagen zurück.
Star
Rauchschwalbe
Im Allgemeinen treffen Vogelarten, die im Mittelmeerraum überwinterten und daher eine kürzere Route zurücklegen müssen, früher ein als jene, die aus dem weit entfernten tropischen Afrika heimkehren.
Das Wetter kann den Fahrplan der Zugvögel um einige Tage verschieben, aber nicht grundlegend verändern. Hingegen führt die Klimaerwärmung dazu, dass diverse Arten heute ein paar Tage früher eintreffen als vor dreissig Jahren.
"Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer". Das Sprichwort deutet an, dass auch innerhalb einer Art nicht alle Individuen gleichzeitig heim kehren. Die ersten Rauchschwalben werden meist um den 20. März gesichtet, der Hauptharst in der ersten Aprilhälfte und die letzten erst Ende Mai. Bei vielen Arten treffen die Männchen mehrere Tage vor den Weibchen ein, um einen guten Brutplatz zu besetzen.
Auf der Website der Schweizerischen Vogelwarte zeigt ein Kalender in welchem Monat welche Arten zu uns zurückkehren.
Zeitplan der Rückkehr der Zugvögel
Quelle: www.vogelwarte.ch
Auf dem Apfelbaum gegenüber meinem Büro tummeln sich etwa 10 Bergfinken und ein Gimpelpaar. Kohlmeisen, Grünfinken, Erlenzeisige und Bergfinken holen sich die übriggebliebenen Körner aus dem Futterhäuschen.
Noch in den 1960er Jahren gab es über 10 000 Rebhühner in der Schweiz, doch 1996 war die Art hierzulande fast ausgestorben. Dank einem Wiederansiedlungsprojekt gibt es nun wieder mehrere Dutzend Tiere in den Kantonen Schaffhausen und Genf.
Ganzer Artikel:
http://www.nzz.ch/2005/03/02/ft/articleCLI01.html